Hüttenabend: Die Geschichte der Bonner Naturfreunde

Woher kommen wir?
Die Geschichte der Bonner Naturfreunde vom Kaiserreich bis zu den Anfängen der Bundesrepublik
Ein Vortrag von Alexander Braune auf unserem nächsten Hüttenabend
Bonn war weder im Kaiserreich noch in der Weimarer Republik eine Hochburg der Arbeiterbewegung. Dennoch gab es zahlreiche Organisationen der Arbeiterkultur- und Arbeitersportbewegung – darunter auch die Bonner Naturfreunde, die sich bereits 1913 in Bonn gründeten. Viele ihrer Mitglieder waren zugleich in der SPD und der KPD aktiv.
Nun liegt erstmals eine umfassende Darstellung der Geschichte der Bonner Naturfreunde vor – von der Gründung bis in die frühen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Alexander Braune, der hauptberuflich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung tätig ist, hat diese Arbeit im jüngsten Band der Bonner Geschichtsblätter veröffentlicht.
Im Rahmen unseres Hüttenabends stellt er die spannenden Ergebnisse seiner Recherchen vor, die er aus zahlreichen Archiven zusammengetragen hat. Wer wissen möchte, wie unser früheres Naturfreundehaus in Berg entstand, welche Rolle die Mitglieder in der Zeit des Nationalsozialismus spielten oder wie die Bonner Naturfreunde Hand in Hand arbeiteten, ist herzlich eingeladen.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Schicksalen einzelner Mitglieder, die sich dem Nationalsozialismus widersetzten – wie Gustav Morelli, Lorentz Büttgenbach, Paul Niedermaier und Johann Röder, die für ihre Überzeugung im Zuchthaus landeten, oder Jupp Messinger, der unter der Folter in seiner Zelle starb.
Kommt vorbei und taucht ein in die bewegte Geschichte unserer Organisation!



